Am Anfang stand der süffisante Kommentar von Frank Zappa: «Jazz is not dead, it just smells funny». Dann ein magischer Abend von David Sanborn auf dem Altsax 1986 in Montreux, live gehört im Radio. Da war es um Walter geschehen. Ein Saxofon musste her.
Jazz roch immer weniger «funny». John Coltrane, der Tenor Master, verwirrte ihn anfangs noch mit den Sheets of Sound des HardBop. Dadurch zum Lernen motiviert, verschlug es Bänz an die Amateur-Abteilung der Jazzschule SG. An einem Workshop traf Walter ein erstes Mal auf den damals noch Piano spielenden Andy Ziltener. Beeindruckt von einem intensiven Workshop bei Art Lande, folgten Erfahrungen in diversen Bands wie unter anderem mit «Moving Point», «sans depot», «P Funk Unit» oder in der «Peter Eigenmann Big Band». Zwei stimmige Konzerte im altehrwürdigen Gambrinus und eins in der Grabenhalle SG hallen da heute noch nach.
Eine interessante Erfahrung für Bänz war ein Zürcher Sextett mit mehrheitlich frei improvisierter Musik. CD-Produktionen entstanden mit «sans depot» 2001, u. a. zusammen mit Gregor Lehner, «75 cl – ingredients: jazz&fusion» und mit «P FUNK UNIT» ebenfalls 2001 «1st Take». Gregor stand manchmal als feiner und manchmal energiesprühender Pianist auch in vielen Duo-Projekten zur Seite.
Ende 2011 traf Bänz wieder auf Andy Ziltener im Stall von Gregi. Kurz darauf fand sich mit Jürg Oehler genau der richtige Drummer für die Gründung eines neuen Quartetts. Anfang 2012 war JIST (JazzImSTall) geboren und von da an die Band-Heimat für Bänz.




